Was ist passiert?

Zu Beginn einer Partnerschaft steht vor allem eine große gegenseitige Begeisterung und Anziehungskraft, Leichtigkeit und Freude, Gefühle von Geborgenheit, ein liebevolles Miteinander geprägt von Respekt und Vertrauen, die Bildung gemeinsamer Interessen und Ziele.

Im Laufe der Zeit erlebt jede Beziehung aber auch persönliche wie berufliche Veränderungen und andere äußere Belastungen. Daraus entwickeln sich schnell Konflikte, Missverständnisse und Schuldzuweisungen.

Enttäuschung, Angst, Misstrauen und Unzufriedenheit sind meistens die Folge und vergiften das Beziehungsklima. Oft verlieren sich die Partner auch in Streitigkeiten und Machtkämpfen, dabei verletzen sie sich teils aufs Übelste, oder die Konflikte werden –  meist aus Angst und Unsicherheit – vermieden.

Dann ziehen sich einer oder beide zurück, Schweigen und Entfremdung machen sich breit, und jeder geht seinen Weg…

Viele Partnerschaften schaffen es nicht, diese Herausforderungen zu lösen.

Emotionale Verletzungen, Enttäuschungen und Unzufriedenheitsgefühle erdrücken dann oft die Beziehung, und es kommt zur Trennung.

Besonders schmerzhaft wird eine Trennung erlebt, wenn diese unvorbereitet oder spontan erfolgt und der Verlassene keine Möglichkeit mehr hat, Einfluss zu nehmen, nichts mehr ändern kann oder er/sie schlimmstenfalls schon eine Neue/n hat…

Das Gefühl, einfach abserviert worden zu sein, wird als unerträglich und völlig ungerecht empfunden, und das schmerzt zutiefst. Verzweiflung wie auch Selbstzweifel, Wut, Hass, Trauer, unsagbare Enttäuschung, wie aber auch Sehnsucht und Hoffnung wirbeln im Gefühlsleben des Betroffenen oftmals wild durcheinander und bringen ihn in eine tiefe Not und Hilflosigkeit. Das Leben steht auf dem Kopf. Die Zukunftsplanung liegt oft in Trümmern vor einem – körperliche Symptome machen sich bemerkbar –, und nichts geht mehr.

Folgende körperliche und psychische Symptome sind typisch:

Beschwerden wie:

  • Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Herzrasen, innere Unruhe
  • Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme
  • Schlafstörungen, Zittern
  • Probleme, den Alltag zu bewältigen
  • Weniger Interesse an sozialen Kontakten – Rückzug bis hin zur Isolation
  • Sinkende Lebensfreude – Antriebslosigkeit – Aufgabe von Lebenszielen und Planungen
  • Zukunftsängste
  • Selbstzweifel
  • Depression
  • Vermehrter Konsum von Alkohol und Nikotin
  • Suizidale Gedanken

Wenn Du merkst, dass Du viele dieser Symptome bei Dir spürst, vor allem bei dem Thema Selbstgefährdung, benötigst Du dringend sofortige professionelle Unterstützung! Wende Dich vertrauensvoll an Deinen Hausarzt und begebe Dich in psychotherapeutische Behandlung.

Vielleicht reagierst Du auch so heftig, weil alte Verletzungen aus der Vergangenheit oder Kindheit mitschwingen und es nicht das erste Mal ist, dass Du eine schwierige Lebenssituation oder Trennung bewältigen musst.

Möglicherweise trägst Du aber auch schon eine Depression in Dir, die durch die Trennung nun verstärkt wird.

Sei es Dir wert und sorge in diesem Fall für Unterstützung in Deiner schwierigen Lebensphase.

Wie geht es weiter?

Es ist wichtig, dass Du Dir vor Augen hältst, dass Dein momentaner Zustand definitiv so nicht bleiben wird. Es ist eine Phase!

Eine Trennung durchläuft in der Regel 4 Phasen

Phase I     Nicht Wahrhaben wollen
Phase II    Aufbrechende heftige Gefühle
Phase III   Neuorientierung
Phase IV   Neues Lebenskonzept /Neuausrichtung

Wenn Du Dich in der 1. oder 2. Phase befindest, ist es sicher schwierig, dieses hier alles zu lesen und wirklich klar aufzunehmen, weil Du Dich vermutlich gar nicht konzentrieren kannst und es Dir einfach viel zu schlecht geht.
Solltest Du zudem physisch sehr erschöpft sein, Deinen Tagesablauf kaum noch schaffen, weder ausreichend schlafen noch essen können usw., dann ist es sinnvoll, Dich professionell unterstützen zu lassen. Spreche vertrauensvoll mit Deinem Hausarzt darüber.

Was Du tun kannst bzw. versuchen solltest:

Mache Dir bewusst: Es bleibt nicht so!
Wende Dich an liebe, vertrauensvolle Menschen – lasse Dich trösten von den Freunden und Familienmitgliedern, zu denen Du das meiste Vertrauen hast. Versuche so gut es geht anzunehmen, dass es so ist, wie es ist.

Gehe in die Akzeptanz.

Sag Dir:
Ja, ich bin jetzt alleine und fühle mich unglücklich und verlassen.

Sag Dir: 
Es bleibt nicht so – es wird anders, „ich selbst kann das bewusst mitgestalten“
(auch wenn noch nicht sofort, und auch wenn ich mir das momentan nicht vorstellen kann).

Sag Dir:
Ich bin es mir wert, dass ich trotz aller Not und allem Schmerz diese Situation annehme und nun das Beste daraus mache, auch wenn es zunächst schwierig ist.

Sag Dir:
Ich bin ein liebenswerter und eigenständiger Mensch und bereit, die Verantwortung für mich, mein Handeln und meinen emotionalen Zustand zu tragen.

Was gerade jetzt ganz besonders wichtig ist:

Sorge gut für Dich – verwöhne Dich, gönn’ Dir etwas. Nimm dir eine Auszeit, ganz für Dich allein – auch wenn nur gedanklich – oder unternehme eine spontane Reise. Versuche, Dich zu sammeln, um in Dich hineinspüren und Gedanken und Gefühle sortieren zu können.

Nimm Unterstützung und Hilfe von Freunden an –  öffne Dich für Hilfe von außen. Entwickle einen Tages- oder auch Wochenplan – gestalte bewusst Deine freie Zeit.

Setze Dir neue Ziele – Freizeiten, Urlaub, Sportaktivitäten, neues Hobby (gerade körperliche Bewegung in der Natur baut Stresshormone ab und Glückshormone auf).

Mache Dir klar: Es wird weitergehen – ,ich kann meine Situation  mitgestalten, bestimme es mit, wie es mit mir weitergeht“.

Wenn es Dir auch körperlich sehr schlecht geht:
Nimm Dir vor:
Ich sorge gut für mich, „weil ich es mir wert bin“.
Wenn Du nicht ausreichend essen und schlafen kannst, konsultiere Deinen Hausarzt oder einen medizinischen Heilpraktiker. Es gibt hinreichend Möglichkeiten, den Körper z.B. durch Naturmedizin zu unterstützen. Denn wenn es Dir körperlich bessergeht, fällt es Dir auch leichter, diese Herausforderung anzunehmen und wieder aktiv Dein Leben zu gestalten.

Das Herzwerkstatt Berater- und Coaching-Team

bespricht mit Dir in Ruhe, welche Schritte für Dich ganz persönlich jetzt wichtig sind und unterstützt Dich individuell, Deine Gedanken zu sortieren, sodass Du möglichst schnell wieder zu Dir selbst findest.

Im Hilf-Dir-Selbst Baukasten findest Du konkrete Anleitungen mit Arbeitsblättern und Übungen, die Dich unterstützen und Schritt für Schritt zu Dir bringen.

Unser Konzept ist ein interaktiver Prozess – wir bleiben mit Dir in Kontakt.

Was schadet Dir jetzt?

Es ist völlig natürlich, dass in den Anfangsphasen der Trennung nicht nur traurige, sondern auch wütende bis hasserfüllte Gefühle aufkommen, wie auch massive Selbstzweifel und Selbstvorwürfe, die das Denken und Gefühlsleben beherrschen und sich schließlich gegen den Partner richten können, dem man alles Schlimme der Welt wünscht, samt einer eventuellen dritten Person, die mit im Spiel sein könnte.

Im Konflikt zu Wut- und Hassgefühlen stehen oft gleichzeitig Empfindungen wie Sehnsucht und Wehmut. In dieser Phase herrscht ein emotionales Auf und Ab, man erkennt sich selbst und seine Reaktionen oft nicht wieder.

Aggressive Emotionen wechseln sich ab mit Trauer, Verzweiflung und Schmerz, Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen.

Vielleicht fühlt man sich aber einfach nur tieftraurig, niedergeschlagen und hilflos.

Das Problem dieser Phase ist oft, dass ein Schuldiger gesucht (benötigt) wird. Man ist hin-und hergerissen zwischen der Schuldzuweisung an sich selbst, den Partner oder die/den Neue(n).

Dieses Hin und Her erfolgt im heftigen Wechsel ohne befriedigendes Ergebnis, die Gedanken kreisen ohne Unterlass, die Folge sind Frustration und Erschöpfung, man kommt nicht zur Ruhe. Die belastende Situation raubt einem schließlich sämtliche Energie.

Du steckst im Gefühlswirrwarr

STOPPE
destruktive (oder auch Rache-) Gedanken jeder Art ihm/ihr und ggf. einer dritten Person gegenüber

MEIDE
pessimistische Zukunftsgedanken

SCHÜTZE DICH VOR
Betäubung durch Alkohol, Drogen, Nikotin, Schlaf-und Beruhigungstabletten! Das Elend am nächsten Tag ist noch schlimmer!

VERZICHTE
auf demonstratives (Rache-)Verhalten, wie „extra langes „Weggehen“ oder“ auf Teufel komm raus Amüsieren“ mit dem Hintergedanken: „ich zahle es Dir heim“.

Denke daran, dass all’ diese Verhaltensweisen Dir selbst schaden und Dir ein Herauskommen aus der Situation erschweren. Das Ziel ist es, dass Du Dich beruhigst, in Dich hinein spürst und dahin kommst, die Situation zu akzeptieren.

Das Herzwerkstatt Berater-und Coaching Team bespricht mit Dir in Ruhe, welche Schritte für Dich ganz persönlich jetzt wichtig sind und unterstützt Dich individuell dabei, Deine Gedanken zu sortieren, sodass Du möglichst schnell wieder zu Dir selbst findest.

Im Hilf-Dir-Selbst Baukasten findest Du konkrete Anleitungen mit Arbeitsblättern und Übungen, die Dich anleiten und Schritt für Schritt zu Dir bringen. Unser Konzept ist ein Prozess – wir senden Dir vertiefende Informationen, und Du kannst uns abschließend eine Mail senden, die wir Dir ganz persönlich beantworten.

Sofortige Hilfe findest Du hier:

Telefonseelsorge   0800/111 0 111 · 0800/111 0 222 (kostenlos 24 Stunden erreichbar)

Landeskliniken  /   Psychiatrie – Jede Stadt hat eine Notaufnahme.

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Das Herzwerkstatt Berater-und Coaching Team steht Dir einfühlsam zur Seite und ist mit diesen Schwerpunktthemen bestens vertraut.

Das Hilf-Dir-Selbst Baustein Konzept kann Dir wertvolle Hilfe dabei leisten, die Übersicht zurück zu gewinnen, um Dich bald stabiler und positiver zu fühlen.

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