Liebeskummer kennt jeder – tut super weh – ist schmerzhaft ohne Ende!

Verliebt- das war mal:

Schmetterlinge, Glücksgefühle, gemeinsame Pläne, sich anschauen und sofort loslächeln, die körperliche Sehnsucht und Erfüllung, gemeinsame Visionen…

Das alles so einfach wegstecken, cool bleiben und weiter geht’s, wenn man
„sitzengelassen“ oder massiv enttäuscht wurde?

Sich wieder „entlieben“ ist brutal.

Der Gedanke – Wie geht es weiter?
Pläne und Vorstellungen einfach aufgeben?
Die Sehnsucht und Liebe ist trotz allem ja noch da!
Die Machtlosigkeit, es nicht ungeschehen machen zu können, keine Chance mehr zu haben, keinen Einfluss mehr nehmen zu können.
Das Gefühl versagt zu haben, nicht gut genug zu sein. Der Selbstwert leidet ohne Ende.

Denn Liebeskummer ist einer der schlimmsten psychischen Schmerzen, entzieht schlagartig Lebensenergie, Freude, und ein dunkler Schleier depressiver Stimmung liegt plötzlich über dem ganzen Leben.

So empfinden es die meisten Menschen, die akut vom Liebeskummer betroffen sind.

Aber nicht nur das Gefühlsleben leidet und die Stimmung ist auf dem Nullpunkt, auch der Körper reagiert mit Schmerzen.

Energielosigkeit, Schlaflosigkeit, Herzrasen, Schweißausbrüche, Appetitlosigkeit, Konzentrationsprobleme, Kreislaufstörungen, Kopfschmerzen…. die ganze Palette körperlicher Reaktionen ist möglich.

Das Immunsystem ist angeschlagen und im schlimmsten Fall kommt dann auch noch eine Grippe oder ein Virus hinzu, der einen völlig lahmlegt.

Fakt ist, dass Leid und durchleiden dieser Phase bleibt niemandem erspart.

Was aber tun, damit es leichter wird?

Die Herzwerkstatt Tipps:

Leide es durch – nimm Dir bewusst z.B. drei Tage Zeit und gebe Dir das Einverständnis, in dieser Zeit Deine schlimmste Trauer rauszulassen. Weine oder sei verzweifelt oder wütend, egal welche heftigen Gefühle sich melden, nimm diese an und akzeptiere diese, lass sie da sein. Lass Deine Tränen raus – das ist reinigend.

Wenn Du wütend bist – lass Deine Wut raus (aber natürlich kontrolliert). Gehe Holz hacken, oder hau im Keller etwas kaputt, gehe eine Runde Squash spielen oder kaufe Dir einen Boxsack oder miste Deinen Kleiderschrank aus. Schaffe alles weg, was an die gemeinsame Zeit erinnert (soweit es möglich ist!). Auch das kann guttun und hilft Druck und Frust abzubauen.

Akzeptiere die Trennung.
Je schneller Du akzeptieren kannst (innerlich akzeptierst), um so schneller geht es bergauf.
Sage Dir jeden Tag deutlich selber (am besten vor dem Spiegel) Ja – es ist vorbei!
Sage es Dir vor allem ganz entschlossen! Spüre, welche Gefühle sich melden.
Es wird von Tag zu Tag leichter.

Kontakt abbrechen oder auf das Minimum beschränken.
Lösche alle Kontaktdaten (wenn möglich) bzw. beschränke den notwendigen Kontakt auf das Minimum, und sorge dafür, dass es möglichst zu keinem (auch nicht zufälligen) Treffen kommt.
Je weniger Du von Deinem Expartner/in hörst und siehst, um so einfacher wird es für Dich.
Schaffe die größtmögliche Distanz!
Bloß nicht hinterher spionieren – damit belastest Du Dich nur selbst!
Wenn es dennoch zu einem Treffen kommen sollte, bleibe sachlich distanziert und souverän.
Dein/e Ex sollte Dich doch sicher nicht als Häufchen Elend wahrnehmen?

Reden hilft! Hol Dir Trost bei Deinen engsten Freunde oder Angehörigen.
Es tut gut, wenn vertrauensvolle Menschen Dir jetzt zur Seite stehen. Öffne Dich dafür. Freunde und nahestehende Familienmitglieder sind eine große Stütze.

Schreibe Deine Gefühle auf

Tagebuchschreiben ist nicht nur etwas für Teenies – Schreiben hilft dabei, Gefühle herauszulassen, und sich zu erleichtern. Hilfreich ist es auch, dem Ex/ der Ex einen Brief zu schreiben, in dem alle Gefühle ungefiltert einfließen können. Aber bitte nicht absenden – gut ist es: so lange lesen bis es reicht und dann: zerreißen oder verbrennen. Das wirkt befreiend und klärend.

Baue Dein Selbstwertgefühl auf Mache Dir nach drei Tagen Trauer spätestens bewusst, wer Du bist, was Du darstellst, gehe in Kontakt mit Deinen Kompetenzen, Deine Wünschen und Zielen für die Zukunft und nehme Dir vor, dass dies nicht verlorengeht, nur weil Du diesen Liebeskummer zu bewältigen hast. Spüre bewusst in Dich und Deine Fähigkeiten hinein. Denke daran, wer Dich wertschätzt, an Deine Freunde, an all das, was es Positives in Deinem Umfeld und in Deinem Leben zu würdigen gibt.

Baue Dein Selbstwertgefühl auf
Mache Dir nach drei Tagen Trauer spätestens bewusst, wer Du bist, was Du darstellst, gehe in Kontakt mit Deinen Kompetenzen, Deine Wünschen und Zielen für die Zukunft und nehme Dir vor, dass dies nicht verlorengeht, nur weil Du diesen Liebeskummer zu bewältigen hast.

Spüre bewusst in Dich und Deine Fähigkeiten hinein. Denke daran, wer Dich wertschätzt, an Deine Freunde, an all das, was es Positives in Deinem Umfeld und in Deinem Leben zu würdigen gibt.

Schwachstellen „Macken“ erkennen
Mache Dir zudem bewusst, dass Dein Partner/Partnerin auch schwierige Seiten oder „Macken“ hatte. Irgendetwas hat Dich sicher auch genervt oder gestört, war schwierig. Vielleicht hast Du darüber hinweggesehen, es geschluckt oder vermieden es zu thematisieren.

Immerhin hat er/sie Dir gerade die rote Karte gezeigt, Dich massiv verletzt oder enttäuscht. Also: aufpassen, dass der/die Ex nicht idealisiert wird!

Selbstfürsorge
Sorge spätestens nach den ersten drei Tagen gut für Dich – höre auf Deinen Körper!

Denke daran, wie wichtig es grade jetzt ist, dass Du Dich selbst nicht vernachlässigst. Sei es Dir wert (auch wenn Du es nicht sofort schaffst) – nimm Dir vor, so schnell es geht, Dir Guts zu tun.

Kaufe Dir etwas Schönes, pflege Dich gut, ernähre Dich gesund und ausgewogen, gönne Dir eine kleine Auszeit.

Ob eine neue Frisur, Kosmetikbehandlung, Massage, Wellnesstag oder ein neues Outfit – das alles ist gut für Dein Ego und stärkt das Selbstwertgefühl.

Bewegung
Ab in die Natur und durchatmen – am besten so oft es geht. Denn frische Luft und Durchatmen, ob bei einem Spaziergang, beim Joggen, Radfahren usw. unterstützt Dich, den Kopf wieder frei zu bekommen.

Wenn Du genug Power hast, dann treibe Sport und power Dich aus. Dabei kannst Du Dampf ablassen und Du bekommst neue Energie. Oder geh Tanzen, zum Yoga oder Thai Chi. Bringe Dich in Bewegung. Bewegung -vor allem sportliche – setzt Glückshormone frei und bringt Dich auf andere Gedanken.

Wegpacken
Erinnerungsstücke an den Partner, Fotos aus glücklichen Zeiten, Andenken…das tut momentan nicht gut.
Also: Wegpacken (es muss ja vielleicht nicht gleich wegschmeißen sein).
Also am besten alles in eine große Kiste und ab in den Keller.

Neue Ziele setzen
Plane, nimm Dir gezielt Dinge vor, die Du immer schon mal erleben wolltest.
Reaktiviere alte Freundschaften, gehe aus.
Wieder am Leben teilhaben ist wichtig.
Vielleicht reizt Dich ein Städtetrip, ein ganz neues Urlaubziel oder fasse ein neues Hobby ins Auge.

Auch wenn Die Stimmung nicht optimal ist – wenn Du aktiv wirst, kann sich Deine Stimmung positiv verändern. Je länger Du Dich im „Schneckenhaus“ verkriechst, um so länger dauert vermutlich Deine Trauerphase.

Schenke Dir die Zeit, die Du ganz persönlich benötigst – jeder Mensch tickt anders. Habe Verständnis für Dich – und Geduld mit Dir.
Nimm langsam wieder Fahrt auf – es wird bergauf gehen, wenn Du diese Schritte gehst.

Solltest Du eine intensivere Unterstützung benötigen:
Unser Hilf Dir Selbst Bausteine unterstützen gezielt den schmerzhaften Prozess der Trennung. Unsere psychologisch geschulten Berater bieten Online-Sofort Unterstützung.

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