Alleine – Einsam?

Noch nie gab es so viele Menschen in Deutschland, die alleine leben, alleine sind oder sich alleine fühlen.

Aus ALLEINE kann schnell EINSAM werden. Und Einsamkeit bedeutet Leidensdruck.

Viele Gründe haben zu einer Veränderung der Gesellschaft geführt, und dadurch sind heutzutage Menschen in allen Altersklassen und in allen gesellschaftlichen Schichten betroffen.

Wie aber rauskommen aus der Einsamkeit, dem Alleinsein, wenn es, warum auch immer, bisher nicht geklappt hat? Sicher hast Du schon viel nachgedacht, unternommen, versucht… Dich informiert… – aber es ändert sich nichts.

Es kann an vielen verschiedenen, auch an mehreren Umständen liegen, warum es so ist. Auch in einer Partnerschaft kann man sich einsam und alleine fühlen.

Unbewältigte, schmerzhafte Erfahrungen und emotionale Verletzungen sind meistens der Grund für ein angegriffenes Selbstwertgefühl und lassen Einsamkeitsgefühle entstehen.

Oftmals entsteht das Gefühl der „inneren“ Einsamkeit aber schon in der Kindheit.

Kinder, die wenig emotionale Zuwendung erhalten haben, sind besonders empfänglich für die Verdichtung dieser Gefühle, vor allem wenn in der weiteren persönlichen Lebensgeschichte immer wieder schmerzliche Tiefschläge erlebt werden.

Zufriedenheit finden mit dem Alleinsein:

Das Alleinsein stellt für den einen oder anderen Menschen durchaus ein passendes Lebensmodell dar. Mitunter wird auch eine Phase des Alleinseins, des bewussten Rückzugs gezielt gesucht. Diese Phasen unterstützen sofern sie bewusst gesucht werden, der Selbstbeziehung, dienen der inneren Klarheit, schenken Zeit innerlich aufzuräumen und wirken persönlichkeitsstärkend.

Das Alleine leben findet besonders bei reiferen Menschen durchaus Zuspruch und kann äußerst zufrieden erlebt werden. Ausschlaggebend ist in dem Fall die positive Einstellung zu sich und dem Leben, gepaart mit einer gesunden Portion Selbstzufriedenheit, Resilienz und Toleranz.

Die ältere Generation

Die Ältere Generation ist aus den verschiedensten persönlichen Gründen besonders betroffen, sich nicht nur allein sondern auch einsam zu fühlen. Schwere Erkrankungen, Tod und schmerzhafter Abschied des Partners, Abnabelung oder Wegzug der Kinder sind die häufigsten Ursachen.

Eine zusätzliche und besondere Schwierigkeit stellt in dieser Altersgruppe zudem die Veränderung der Gesellschaft dar.

In einer derart schnelllebigen Zeit, in der sich in den letzten Jahrzehnten in Höchstgeschwindigkeit die Vernetzung etabliert hat, fühlen sich ältere Menschen vielfach ausgegrenzt.

Oft sind es Ängste, sich der neuen Kommunikationsmethoden und Techniken zu öffnen und diese zu bedienen. Die Anonymität, wie die Andersartigkeit wird oft als abschreckend empfunden. Schnell entsteht das Gefühl, nicht mehr dazuzugehören. Vielfach wird eine Negativ-Haltung gegenüber der Vernetzung und Schnelllebigkeit eingenommen, da der Einstieg nicht gelungen ist, sich zu schwierig darstellte und lieber festgehalten wird an der „guten alten Zeit“, als der Umgang der Menschen miteinander ruhiger und persönlicher stattfand und die Moralvorstellungen und Werte eine andere tiefer empfundene Bedeutung hatten.

Einsamkeit bei jungen Menschen

Auch junge Menschen – selbst Kinder fühlen sich mitunter chronisch einsam. Dabei ist das Gefühl der inneren Einsamkeit gemeint. Diese Gefühle entstehen hauptsächlich, wenn früh zu wenig emotionale Zuwendung über die Bezugspersonen erfahren wurde, oder Trennungen (z.B. die der Eltern), schwere Vertrauensbrüche oder andere schmerzhafte Erfahrungen erlebt wurden.

Besonders in der Phase der Identitätsfindung bei Jugendlichen kann das Gefühl der inneren Einsamkeit und Leere auftreten, wenn das Gefühl der Geborgenheit und inneren Annahme durch die Eltern zu kurz kommt, keine stabilen Vorbilder achtsam zur Seite stehen, der Jugendliche sich selbst überlassen fühlt.

Grundsätzlich neigen Menschen mit geringem Selbstwertgefühl und Minderwertigkeitsempfinden – ob jung oder alt – eher zum Rückzug und zur Isolation und sind gefährdeter zu vereinsamen.

Einsamkeit nach Trennung   (siehe unseren separaten Eintrag- Verlinkung)

Heutzutage wird sich so schnell „getrennt“ wie nie zuvor, Tendenz steigend.

Zwar sagen die Statistiken, dass die Zahl der Eheschließungen steigend ist und das Bedürfnis junger Erwachsener nach Werten wie Treue und Beständigkeit einer Partnerschaft groß geschrieben wird – jedoch sollte dabei der Gedanke berücksichtigt werden, dass dieses ganz natürliche Bedürfnis vor allem deshalb wieder inzwischen statistisch einen höheren Stellenwert hat, weil es das BEDÜRFIS der Menschen wiederspiegelt. Und zwar der Menschen, die vielfach aus Trennungsfamilien stammen, das Unglück von Trennungen früh erleben mussten und sich aus diesem Grunde oftmals besonders intensiv eine sehr innige, vertrauensvolle  und vor allem beständige Partnerschaft wünschen.

Das ist zunächst der Wunsch und das Bedürfnis – ob es den jungen Ehen von heute gelingt, unter all den Belastungen der modernen Gesellschaftsstruktur zu bestehen, bleibt abzuwarten. Junge Familien stehen nämlich im Zuge des gesellschaftlichen Wandels vor besonders großen Herausforderungen, das Projekt Ehe und Familie, erfolgreich zu gestalten.  Schnell drohen:

  • Überbelastung durch schnellen beruflichen Wiedereinstieg und empfundener Doppelbelastung,
  • Schwierigkeiten beim Einfinden in eine für das Paar sinnvolle und richtig gefühlte Rollenverteilung und Aufgabenübernahme,
  • mangelnde Achtsamkeit sich in der Zeit des Familienaufbaus als Paar ausreichend Zeit füreinander zu nehmen

Wie aber rauskommen aus der Einsamkeit, dem Gefühl des Alleinseins, wenn es, warum auch immer, bisher nicht geklappt hat?

Grundsätzlich ist es nicht möglich, Einsamkeitsgefühle aus dem Leben zu verbannen, denn es wird immer wieder Augenblicke oder Situationen geben, in denen Menschen sich alleine und hilflos oder einsam fühlen, Denn diese Gefühle sind menschlich und völlig natürlich.

Wichtig ist es darauf zu achten, dass diese Gefühle keinen Leidensdruck verursachen, chronisch werden und krankmachen. Bei chronifizierter Einsamkeit und dauerhaftem Leidensdruck ist eine professionelle Psychotherapie notwendig.

Der Weg raus aus der Einsamkeit wird möglich, wenn es gelingt, die innere Entscheidung zu treffen, aktiv zu werden und sich um folgende Aspekte des Lebens zu kümmern:

  • Aufbau einer liebevollen und positiven Verbindung zu sich selbst
  • Befreiung von negativen Selbstüberzeugungen
  • Auflösung alter emotionaler Verletzungen
  • Kontakte ausbauen, vertiefen, sich für neue Kontakt öffnen
  • Die Erwartungshaltung an andere Menschen nicht zu hochstellen
  • Hobby und Freizeitaktivitäten aktivieren
  • Dem Leben einen Sinn geben
  • Eine positive Lebensphilosophie zu eigen machen
  • Persönliche Wünsche erkunden – und neue Ziele setzen

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